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Die Corona-Krise und die Soziologie

Zum Ausnahmezustand

Bereits im Februar entfacht Giorgio Agamben, der in den Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 die Normalisierung des Ausnahmezustands sah, eine Debatte, an der unter anderem Slavoj Žižek mit einem darüber hinaus lesenswerten Text beteiligt. In seiner Klarstellung verweist Agamben vor allem auf mögliche langfristige Konsequenzen, die die Aufgabe von persönlicher Freiheit aus „Sicherheitsgründen“ auf das soziale Zusammenleben hat. In einem aktuelleren Text beleuchtet er schließlich die politischen Implikationen des Social Distancing.   

Über die Legitimität der Maßnahmen der Staatsregierungen sowie daraus resultierende Konsequenzen für die Gesellschaft spricht auch der Philosoph Rudolf Burger in diesem Interview.

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