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Die Corona-Krise und die Soziologie

Realexperiment Corona-Krise

Der Biologe und Sozialwissenschaftler Franz Seifert über die Pandemie als Realexperiment mit ungewissem Ausgang.

Entschleunigung

Auch Hartmut Rosa spricht in Hinblick auf die Corona-Krise von einem Experiment. In der NZZ und der ZEIT diskutiert er bezugnehmend auf seine Resonanztheorie den Drang der Verfügbarmachung der Welt sowie die Entschleunigung durch die Corona-Krise als Chance – und warum im Alltag die Flucht aus dem Hamsterrad dennoch nicht so leicht gelingt.

Stresstest

Armin Nassehi hingegen stellt im Spiegel fest, dass sich nun „wie in einem Brennglas gerade beobachten [lässt], wie manche Grundlagen der Gesellschaft funktionieren“(2020). Über diese Funktionsweisen einer komplexen Gesellschaft sowie ihre Ambivalenzen, die sich im Zuge der Corona-Krise offenbaren, spricht er außerdem im Forschungsblog der LMU.

Zum Verhältnis von Glauben und Wissen

So viel Wissen über unser Nichtwissen und über den Zwang, unter Unsicherheit handeln und leben zu müssen, gab es noch nie.

Jürgen Habermas (2020)

In diesem Interview reflektiert Jürgen Habermas den Umgang mit der Corona-Krise vor dem moralphilosophischen Hintergrund, den er in seinem Werk „Auch eine Geschichte der Philosophie“ dargelegt hat.

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