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Calls & Konferenzen Die Corona-Krise und die Soziologie

„Gesellschaft unter Spannung“, Freiheit, Solidarität

Angesichts des Umgangs mit den Geflüchteten des abgebrannten Lagers in Moria reflektiert Rahel Jaeggi in der ZEIT (u.a.) den Begriff der Solidarität, genauso wie das „beschränkte und falsche Verständnis“ von Freiheit im Kontext der Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen, Isolde Charim sieht darin die „Rückkehr der neoliberalen Botschaft in verkehrter Form“. Oliver Nachtwey hingegen diskutiert in einem ausführlichen Gespräch mit dem Jacobin, theoretisch eingebettet in Foucault, Boltanski und Beck, die Entstehung und Attraktivität von Verschwörungstheorien. Schließlich noch ein Beitrag des Deutschlandfunks mit einigen soziologischen Stimmen zur Deutungskämpfen und Zukunftsvorstellungen in und vor allem nach der Krise.

Außerdem: Aufzeichnungen einiger Sessions der DGS-Konferenz finden sich online auf Socio-Hub, daneben auch jene einer Sonderveranstaltung, die sich Analysen der Corona-Krise aus gesellschaftsdiagnostischer Perspektive gewidmet hat: mit Implusvorträgen sowie Diskussion von und mit Martina Löw, Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa.

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