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Calls & Konferenzen Die Corona-Krise und die Soziologie

„Gesellschaft unter Spannung“, Freiheit, Solidarität

Angesichts des Umgangs mit den Geflüchteten des abgebrannten Lagers in Moria reflektiert Rahel Jaeggi in der ZEIT (u.a.) den Begriff der Solidarität, genauso wie das „beschränkte und falsche Verständnis“ von Freiheit im Kontext der Demonstrationen gegen Corona-Maßnahmen, Isolde Charim sieht darin die „Rückkehr der neoliberalen Botschaft in verkehrter Form“. Oliver Nachtwey hingegen diskutiert in einem ausführlichen Gespräch mit dem Jacobin, theoretisch eingebettet in Foucault, Boltanski und Beck, die Entstehung und Attraktivität von Verschwörungstheorien. Schließlich noch ein Beitrag des Deutschlandfunks mit einigen soziologischen Stimmen zur Deutungskämpfen und Zukunftsvorstellungen in und vor allem nach der Krise.

Außerdem: Aufzeichnungen einiger Sessions der DGS-Konferenz finden sich online auf Socio-Hub, daneben auch jene einer Sonderveranstaltung, die sich Analysen der Corona-Krise aus gesellschaftsdiagnostischer Perspektive gewidmet hat: mit Implusvorträgen sowie Diskussion von und mit Martina Löw, Andreas Reckwitz und Hartmut Rosa.

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Calls & Konferenzen Die Corona-Krise und die Soziologie

CfP: European Societies in the Time of the Corona Crisis

European Societies, as the flagship journal of the European Sociological Association (ESA), wishes to promote sociological debate and contribute insights on the current crisis by providing a fast-track review and online publication platform for short early research papers. “Early research” means that we are looking for papers with promising empirical research findings as well as theoretical discussions that help to understand the (potential) consequences of the current Corona crisis for European societies.

Beiträge können noch bis zum 31.7.2020 eingereicht werden, nähere Informationen finden Sie hier.

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Calls & Konferenzen Die Corona-Krise und die Soziologie

Global sociology and the coronavirus

„Since the beginning of the pandemic, we have indeed witnessed a strong comeback of the nation-state in all realms. States have closed their borders, and citizens turn to their national government for protection, care and guidelines. International institutions have vanished in the global crisis, including the UN and the European Union, and international solidarity has suffered one of its strongest declines in recent history. Social sciences are no exception in this matter. Methodological nationalism has surged. Most contributions have built on national data and focus on public debates at the national scale.“

Die International Sociological Association sammelt Webinare, Publikationen und Call for Papers, die bewusst eine globale Perspektive einnehmen. Darunter findet sich auch die Plattform openMovements mit internationalen Beiträgen zu Solidarität und sozialen Bewegungen.

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Calls & Konferenzen

Pandemic and the crisis of capitalism

Die Zeitschrift Rethinking Marxism plant ein Dossier zu Covid-19.

The global pandemic is a health crisis, but one that is not just about health. Covid—I9 is exposing the contradictions and boundaries of today’s economic, social, and political conditions. It is exacerbating differences and reshaping values and social relations. It may also be a crisis that potentially opens multiple paths for social change. […]

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On and Beyond the Covid-19 Crisis

Die British Sociological Association veranstaltete ein virtuelles Online-Symposium zum Umgang mit der Corona-Krise, das hier angesehen werden kann.

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Calls & Konferenzen

Urban and Spatial Networks

Das alljährliche Treffen der American Association of Geographers zum Thema Urban and Spatial Networks wurde aufgrund der Corona-Pandemie virtuell veranstaltet – die Aufnahmen finden Sie hier.

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CfP: Surveillance Studies & COVID-19

Nähere Informationen zum Call for Papers des Journals Surveillance and Society finden Sie hier.

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CfA: The Crisis and Future of Democracy

The aim of this book publication, then, is to take stock of and analyse the problems of contemporary liberal democracy in Europe from a left-wing perspective. Second, it seeks to explore approaches to transforming democratic representation, participation and governance at any level (local, regional, national, supranational/transnational) with a view to forging an inclusive, equal, free, just and sustainable society.

Abstracts für diese Publikation der Rosa Luxemburg Stiftung Brüssel können bis zum 6. Juni eingereicht werden, nähere Informationen finden Sie im Call.

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CfP: Gender & COVID-19

Die Femina Politica bittet um Dokumentation und Reflexion der Politiken um Covid-19 aus feministischer Perspektive. Details sind dem angefügten Call for Papers zu entnehmen, Ideen für eigene Beiträge können zum 21.4. eingebracht werden.

Einreichungen für das Schwerpunktheft der Zeitschrift GENDER zum guten Leben in der Krise sind bis zum 7. Juni möglich – nähere Informationen finden Sie auch hier im angefügten Dokument.

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CfA: „Virale Nebenwirkungen“

Im Rahmen des für September geplanten DGS-Kongresses in Berlin ist eine Ad-Hoc-Gruppe dem Corona-Virus und seinen gobalen und lokalen Nebenwirkungen gewidmet. Bis zum 15. April können noch Abstracts eingeschickt werden – den Call finden Sie hier.